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Szczecin Główny - Trzebież Szczeciński

Stettin - Ziegenort

[ Beschreibung | Bilder 1 | Bilder 2 ]

Szczecin - Trzebiez
Entlang der Oder fährt bei Szczecin Glinki (Stolzenhagen-Kratzwieck) ein EN57 in Richtung Szczecin. Hinter der Bahn die Huta Szczecin.
(Foto: 10/99)

Personenverkehr:
Eingestellt seit 01.10.2002.

Güterverkehr:
Starker Güterverkehr zum Chemiewerk in Police (Pölitz). Hier gibt es einen speziellen Güterbahnhof - Police Chemia - für die ansässige chemische Industrie. Er liegt abseits der eigentlichen Strecke und wird täglich von mehreren Ganzzügen angefahren. Hierbei kommen mittlerweile auch private EVU zum Zuge, beispielsweise Pol-Miedz Trans und CTL.
In Trzebież sorgt vor allem ein großes Tanklager, das sich etwa 3 km westlich des Bahnhofes befindet, für Aufkommen.
Im Jahresfahrplan 2005/2006 gelten folgende Zeiten für Übergaben (ohne Gewähr):

  • Szczecin Glinki 11.55 - 12.03 Szczecin Skolwin 12.40 - 12.58 Police 13.20 - 13.51 Trzebież (Mo-Sa)
  • Trzebież 14.45 - 15.17 Police 15.50 - 16.07 Szczecin Skolwin 16.32 - 16.40 Szczecin Glinki (Mo-Sa)
  • darüber hinaus bedarfsweise Fahrten nach Szczecin Glinki, Police und Trzebież, sowie Bedienung des Werftanschlusses Szczecin Grabowo (Stettin-Grabow) von Szczecin Niebuszewo (Stettin-Zabelsdorf) aus

Die Strecke:
Von einer Vorortbahn für Szczecin (Stettin) über eine zweigleisige Strecke in ein Industriezentrum bis hin zur eingleisigen Nebenbahn reicht das Spektrum. Dabei werden Wälder und Felder genauso durchfahren wie Industrielandschaften, Dörfer ebenso wie die Großstadt Szczecin (Stettin).

Ausgehend vom Stettiner Hauptbahnhof (Szczecin Glowny) verläuft die Strecke in einem großen Bogen westlich und nördlich um die Stadt herum. Hier hat sie den Charakter einer Vorortbahn. Anschließend geht es in Richtung Norden immer am Rande der Oderniederung entlang bis nach Police (Pölitz).

Nördlich von Police (Pölitz) befindet sich ein riesiges Chemiewerk. Grundstock dafür war eine 1940 eröffnete Hydrierfabrik. Vieles sieht schon marode aus, trotzdem ist noch vieles in Betrieb. Sowohl auf der Straße als auch auf der Bahn fährt man zwischen Police und Jasienica (Jasenitz) mitten durch das Werk. Es riecht ein wenig "nach Leuna". Der Güterbahnhof des Werkes befindet sich etwa 2,5 km westlich der Strecke, mittels zweier Verbindungskurven kann in jede Richtung abgebogen werden. Hier sind noch jede Menge voller Gleise zu sehen.

In Jasienica (Jasenitz) findet man noch ein echt preußisches Empfangsgebäude. Ein neuer Mittelbahnsteig mit Überdachung wurde irgendwann mal gebaut, wahrscheinlich im Zuge des zweigleisigen Ausbaus von Stettin - Pölitz um 1940.

Von hier aus geht es nun eingleisig weiter zum Endpunkt Trzebież (Ziegenort). Die umfangreichen Bahnanlagen lassen die einstige Bedeutung der Strecke erahnen. Direkt an der Bahnhofseinfahrt steht ein modernes Stellwerk, das aber mittlerweile außer Betrieb ist. Ein altes, aber in sehr gutem Zustand befindliches Empfangsgebäude sticht sofort ins Auge. Der Ringlokschuppen ist schon lange außer Betrieb.

Die PKP elektrifizierte die Gesamtstrecke in den 80er Jahren.

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